Eingeführt wird sie als zweite Lara Croft. Umzingelt von einer Polizeieinheit, und doch weit überlegen kämpft sie sich den Weg frei - so schnell und gewandt wie sie ist niemand. Zumindest kein realer Mensch. Tatsächlich stellt sich diese Welt später als gigantische Computersimulation heraus, als MATRIX, die den nichtsahnenden Menschen eine Pseudowirklichkeit vorgaukelt.

Carrie-Anne Moss als Trinity gehört zu einer Untergrundbewegung, die sich von außen in diese Cyberwelt einschleicht, um die Macht der Maschinendiktatur zu brechen. So laut und technisch sich das alles auch abspielt, die Geschichte ist die eines Märchens und vom "Herrn der Ringe" gar nicht weit entfernt.

Sie ist stark und schön, unbesiegbar und doch ganz Frau. So tough sie in ihrem Lederdress mit Sonnenbrille auch aussehen mag, ihre wunderbaren Augen strahlen vor Sanftheit.

Ihr wurde prophezeit, daß sie sich in den Retter verlieben wird. Ihre Liebe ist stärker als der Tod, ihr Kuß holt Keanu Reeves zurück ins Leben. Ein wunderbar romantisches Happy-end für sie ... und um dieses Aufwachen ist Keanu Reeves wirklich zu beneiden.


Thanks to cinema Heft 7/99

Thanks to http://www.redplanetderfilm.de

Eine Wiederbegegnung mit ihr in RED PLANET, wieder in der Zukunft. Diesmal sieht man wenigstens mehr von ihren schönen Augen, und sie hat die Hauptrolle - aber viel Positives gibt es über diesem Film nicht zu sagen, auch nicht über die recht leidenschaftslose Liebe zu Val Kilmer und eine recht offenherzige Duschszene.

Freuen wir uns also gleich auf die nächsten Filme mit der 32jährigen Kanadierin, die seit 1999 mit dem Schauspieler Steve Roy verheiratet ist: CHOCOLAT von Lasse Hallström (in der sie als strenge Mutter kaum wiederzuerkennen ist), die Komödie THE CREW von Michael Dinner, den hochgelobten Thriller MEMENTO von Guy Pearce sowie die MATRIX-Fortsetzungen.

In DISTURBIA spielt sie die Mutter von Shia La Beouf.

Und in FIREFLIES IN THE GARDEN die Frau von Ryan Reynolds.