Akte X - Jenseits der Wahrheit


Originaltitel: The X Files: I Want to Believe

USA / Kanada 2008

Regie: Chris Carter



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Drehbuch: Chris Carter, Frank Spotnitz (nach der Fernsehserie THE X FILES von Chris Carter)

Kamera: Bill Roe (CinemaScope)

Darsteller: David Duchovny, Gillian Anderson, Amanda Peet, Billy Connolly, Xzibit, Callum Keith Rennie, Adam Godley, Alex Diakun, Nicki Aycox


Zehn Jahre nach dem ersten Kinofilm folgt nun der zweite, der auf der Fernsehserie AKTE X basiert. Sie wurde vor 6 Jahren eingestellt, folgerichtig ist der neue Film auch ohne großes Insiderwissen verständllich.

Der zur Überraschung seiner Fans anfangs bärtige Agent Mulder wird von seiner Partnerin Dr. Scully reaktiviert. Eine FBI-Agentin ist spurlos verschwunden, und der einzige Hinweis stammt von einem wegen Pädophilie verurteilten Priester. Dessen Visionen führen die beiden tatsächlich zum Tatort und weitere Recherchen schließlich auch zu den Tätern, einer Bande wieder mal russischer Bösewichter, die ihren todkranken Anführer mit Hilfe fremder Körperteile Frankenstein-gleich am Leben erhalten wollen.

Der Film ist effektvoll inszeniert, das Drehbuch allerdings eine ziemliche Katastrophe. Zwei gesellschaftliche Reizthemen (Stammzellenforschung und Pädophilie innerhalb der Kirche) werden mit einem vage übersinnlichen Motiv verbunden, aber eine logische Handlung ergibt sich daraus nicht. Die verschwundene FBI-Agentin etwa spielt im weiteren Verlauf überhaupt keine Rolle mehr. Stattdessen muss man minutenlange Dialoge zwischen Mulder und Scully über sich ergehen lassen, die sich nach so vielen Jahren eigentlich in- und auswendig kennen müßten und trotzdem dauernd lange Grundsatzdebatten führen, in denen man kaum versteht, worum es wirklich geht.