8 Frauen


Originaltitel: 8 Femmes

Frankreich 2001

Regie: François Ozon



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Drehbuch: François Ozon, Marina de Van (nach einem Bühnenstück von Robert Thomas)

Kamera: Jeanne Lapoirie

Darsteller: Danielle Darrieux, Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Ludivine Sagnier, Firmine Richard


Eine franösische Variante von GOSFORD PARK hatte ich erwartet, ein vergnügliches Wer-war-der-Mörder-Spiel vor historischem Hintergrund, veredelt durch eine Riege französischer Leinwandgöttinen dreier Generationen. Doch was ist daraus geworden! Das Stück niederstes Boulevard-Niveau: alle acht Frauen haben, wenn schon kein Mordmotiv, so doch irgendwelchen Dreck am Stecken, und am Schluss war der Mord eine Finte, und das vermeintliche Mordopfer begeht verzweifelt Selbstmord ob all der ihn umgebenden Schlechtigkeit. Die Handlung stinklangweilig, die Musical-Einlagen störend und die Schauspielerführung mies - die Stars spielen schlechte Schauspielerinnen. Nein, trotz geschickter Werbung und allerhand Vorfreude, diesen Film muss man nicht gesehen haben, und seine Sleeper-Qualitäten rühren daher, dass sich hier auch das Bildungsbürgertum mal ins Kino traut.