Zum ersten Mal sieht man sie in DIE PURPURNEN FLÜSSE in einer Kletterwand, die Kamera zeigt sie aus Jean Renos Perspektive bewundernd von unten. Zuerst eine Zeugin (sie hat die erste Leiche gefunden), dann eine Helferin der Polizei (als Glaziologin führt sie Reno in Gletscherspalten und Eishöhlen), allmählich wird sie zum Objekt seiner Begierde und bald zu einer Verdächtigen, schließlich erweist sie sich tatsächlich als Mörderin, und man sieht sie sogar doppelt: als Zwillinge.

Nadia Farès wurde 1962 in Bern geboren und ist die Tochter einer Deutschschweizerin und eines Ägypters. Sie hat ein Lehrerdiplom und den Master of Fine Arts, war Assistentin von Krzysztof Kieslowski und Leiterin von Drehbuchseminaren an der Film Academy in New York. Am bekanntesten ist sie als Regisseurin von Dokumentarfilmen und des Spielfilms MIEL ET CENDRES (1996). Jetzt ist sie also auch noch als Schauspielerin ein internationaler Star - alle Achtung!


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