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Als sie mit Alessandro Nivola zum ersten Mal ausgeht, schauen sie sich beim Abschied zu lange in die Augen, sie dreht sich einmal zuviel nach ihm um. Schon sind die beiden im Bett. Der Beginn einer großen Liebe, zwei, die sich gegenseitig brauchen, um der Provinz den Rücken zu kehren und aus ihrem Leben etwas zu machen.

So denken die beiden, aber als Zuschauer weiß man es besser. Man weiß nämlich schon, daß er sie bald vor seinem besten Freund verleugnen wird, daß er sie benutzen wird, sie bitten, mit dem Freund zu schlafen, damit der anschließend erpreßt werden kann. Und dann? Als sie im Keller an einen Tisch gefesselt ist, weiß man nicht einmal mehr, ob er sie nicht doch umbringt.

Best Laid Plans heißt der Film ironisch, und Reese Witherspoon nimmt man dieses Doppelspiel jederzeit ab. Fern vom Klischee der Blondine mit dem Herz aus Stein vermittelt sie eine Mischung aus Unschuld und verborgener Energie. Man könnte ihr alles zutrauen, wenn man sich trauen würde.

Die 24jährige Reese Witherspoon wurde bekannt mit Jack the Bear, A Far Off Place, Fear, Freeway, Twilight, Pleasantville und vor allem Cruel Intentions, mit dessen Hauptdarsteller Ryan Philippe sie seit Juni 1999 verheiratet ist. Später kam der Auftritt in American Psycho, als Patrick Batemans betrogene und verlassene Freundin.


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Über 5 Jahre später ein großer Triumph: Reese gewinnt den Golden Globe für ihre Hauptrolle in WALK THE LINE. Völlig zurecht, ihre Darstellung ist überragend, als (für Reese unüblicherweise) schwarzhaarige June Carter haucht sie ihr auf beeindruckende Weise Leben ein, man fühlt sich förmlich in die 60er Jahre zurückversetzt.