Manchmal vergißt man, daß sie eigentlich eine Frau ist. Nicht nur die Schauspielerin, auch ihre Rolle: Teena Brandon, die junge Transsexuelle, die in Boys don't cry von ihren ehemaligen Freunden verfolgt, vergewaltigt und hingerichtet wird. Einen Oscar gab es dafür, und man kann über die Academy lästern, so viel man will, weil sie solche Außenseiterrollen definitiv bevorzugt, aber diesmal ist er verdient, nicht nur für das frappierende Äußere, vor allem für die grandiose Performance. Hilary Swank: a star is born, und ihr souveräner, selbstbewußter Auftritt bei der Oscarverleihung (während ihr Mann unter den Zuschauern saß und weinte) unterstrich das nur noch. Wow!


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Vier Jahre später schon fast eine Superstar-Rolle in THE CORE, als einzige Frau im Team, das die Welt retten soll, ist sie nicht nur am schlauesten, sondern übernimmt sogar die Führungsrolle auf der Reise zum Mittelpunkt der Erde.




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Und dann, 2005, der zweite Oscar für die Titelrolle in Clint Eastwoods überragendem MILLION DOLLAR BABY, eine Boxerin, die alles daran setzt, den Veteranen Clint Eastwood als Trainer zu bekommen, und sich dann bis zum millionenschweren Weltmeisterschaftskampf durchbeißt.




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Im selben Jahr ein kleinerer, aber ebenso grandioser Auftritt in 11:14 als Supermarktverkäuferin mit Zahnspange. Um einen Überfall vorzutäuschen und ihrem Kollegen aus der Patsche zu helfen, läszlig;t sie sich von ihm in den Arm schießen, gesteht dann aber alles der Polizei.




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2006 dann eine Hauptrolle in Brian de Palmas großartiger BLACK DAHLIA als sexbesessene Mörderin.