Best Laid Plans


Originaltitel: Best Laid Plans

USA 1999

Regie: Mike Barker



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Drehbuch: Ted Griffin

Kamera: Ben Seresin

Darsteller: Alessandro Nivola, Reese Witherspoon, Josh Brolin, Rocky Carroll, Michael G. Hagerty, Terrence D. Howard, Jamie Marsh


Eine recht sympathische Abart des Kriminalfilms ist der Kleinganoven-Thriller. Amateure, die es einfach nicht drauf haben, wollen es den Profis gleichtun. Das kann witzig sein (Bang Boom Bang), tragisch (Ein einfacher Plan) oder einfach nur spannend (Bube, Dame, König, Gras), ist aber fast immer vergnüglicher als ein Multi-Millionen-Baller-Film. Und sagt meistens auch mehr aus über unsere Welt.

Best Laid Plans macht da keine Ausnahme. Die Figuren hat man so oder so ähnlich schon mal gesehen: den jungen Loser, dem sein Vater nur Schulden hinterlassen hat, das frustrierte Mädchen, das mit ihm raus will aus diesem Provinznest, den schmierigen Yuppie, der ein Girl abschleppt und schon mal ausrastet, wenn nicht alles nach seinem Willen läuft. Sie alle planen krumme Dinger, um ihre Situation zu verbessern, und verstricken sich bald in ein Netz aus Intrigen und Gegenintrigen.

Das Besondere an dem Film ist - neben seiner eleganten Inszenierung - seine Konstruktion. Der Anfang der Geschichte wird in der Mitte erzählt, als große Rückblende. Das hat zur Folge, daß man als Zuschauer entscheidende Details nicht weiß und genauso übers Ohr gehauen wird wie das Film-Opfer. Da fördert zwar den Spaß beim Mitkombinieren, weil sich das Vorzeichen gleich mehrmals ändert - aber eigentlich glaube ich, daß wirklich gute Filme solche Tricks nicht nötig haben.