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Forget about the Movie! Romeo Must Die wird zwar als eine Art Nachfolger von The Matrix verkauft, hat aber nicht ein Prozent soviel Grips, ist nur ein spekulativer HipHop-Meets-KungFu-Mix, und weil man auch dazu eine Story brauchte, hat man Romeo und Julia nochmal aufgegossen, ein dummer, oberflächlicher Mist.

Wenn die Musik nicht wäre! Der Soundtrack ist tatsächlich nicht schlecht, und ein paar Songs kommen von der Julia-Darstellerin Aaliyah. Die ist zwar keine gute Schauspielerin, macht aber gute Musik. Es ist ihr erster Film, lese ich, in der HipHop und R&B-Szene ist sie aber schon seit fünf Jahren eine Größe. 1998 hatte sie einen spektakulären Auftritt als Sängerin bei der Oscar-Verleihung und letztes Jahr einen Hit mit One In A Million.


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Das war im Jahr 2000. Aaliyah war auf dem aufsteigenden Ast. Sie hatte zwei Alben veröffentlicht (AGE AIN'T NOTHING BUT A NUMBER und ONE IN A MILLION), das erste in Zusammenarbeit mit R. Kelly, den sie als 15jährige geheiratet hatte - eine Ehe, die später annulliert wurde. Ein Jahr später war Aaliyah auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Für den Hit TRY AGAIN gewann sie den Grammy Award und den MTV Video Award. Das dritte Album, einfach AALIYAH genannt, erschien. Und dann kam dieser verhängnisvolle Flugabsturz auf den Bahamas, bei dem sie im August 2001 22jährig ums Leben kam. Ein dreiviertel Jahr später kommt nun ihr zweiter Film ins Kino, Michael Rymers QUEEN OF THE DAMNED - nein, nicht so etwas wie ihr Vermächtnis, dazu spielt sie zu schlecht. Aber sie sieht verdammt gut aus, als Königin der Verdammten, als Vampirkönigin Akasha, die nach ihrer Wiederauferstehung weiter machen will wie damals in Ägypten, als sie fast die ganze Bevölkerung umgebracht hatte, und dafür von ihren eigenen Gefolgsleuten bekämpft wird.